Vertrauen in Familie und Freundschaft

Kinder sind voll im Vertrauen auf die Eltern
Papa fang mich! Lass mich fliegen!

Vertrauen – die Basis von Familie und Freundschaft

Du hast Dich getraut anderen zu vertrauen und wurdest enttäuscht?

Das ist Dir bestimmt schon passiert. Was genau braucht es um zu vertrauen?

Um Jemanden oder auch Dir selber zu vertrauen, braucht es die Liebe, viel Herz und Mut. Das Wichtigste dabei ist, Dir selber zu vertrauen. Das Selbst-Vertrauen ist die Voraussetzung anderen Vertrauen zu schenken. Ist Dein eigenes Selbst-Vertrauen gestört, wird es schwer Deinen Mitmenschen Dein Vertrauen zu schenken.

Die Silbe TRAUEN hat mit Mut zu tun. Damit Du Dir vertraust, braucht es Deinen ganzen Mut. Das wird deutlich, wenn Du den Mut hast Deinem Partner einen Heiratsantrag zu machen und den Hochzeitstermin festlegst. Auch hier spricht der Volksmund von Trauung!

Dies gilt in Höchstem Maße innerhalb von zwischenmenschlichen Beziehungen, wie dem Familienverbund, der Partnerschaft und bei Freundschaften.

Den Mut zu haben dem Anderen zu VER-TRAUEN, bedeutet auch dir selber zu ver-trauen.

 

Die Prägezeit von Vertrauen

Die Psychologie spricht häufig vom Ur-Vertrauen. Dieses bauen Kinder im ersten  Lebensjahr auf.

In dieser Zeit, wo das Kind vollständig auf die Eltern angewiesen ist, prägen sich seine Vorstellungen von Geborgenheit, Vertrauen und Wohlbefinden.

Finden in dieser Zeit massive Störungen statt, ist das Ur-Vertrauen des Kindes erschüttert und erfordert eine große Anstrengung des Kindes (egal in welchem Alter, manchmal erst als Erwachsener) dieses erneut herzustellen.

Bedingt durch negative Erlebnisse und ähnliche Prägungen, sind viele Erwachsene heutzutage nicht in der Lage sich und anderen bedingungslos zu vertrauen. Dieses Misstrauen geht häufig mit Erfahrungen aus den Prägejahren von 0-7 Jahren (1. Jahrsiebt) einher.

Störungen des Vertrauens

Leider missbrauchen wir das Vertrauen zu uns und unseren Mitmenschen viel zu oft. Sei es in einer (Not)-Lüge oder wir reden uns eine Sache schön. Dinge die nicht der Wirklichkeit entsprechen, die wir jedoch aus Bequemlichkeit oder Angst nicht akzeptieren.

Zweifel werden in unseren Gedanken laut und wir neigen dazu alles und jeden zu kontrollieren. Nimmt das Kontrollieren überhand, ist es nicht so einfach, wieder Vertrauen zu erlagen.

Dieser Zweifel führt uns in  Versuchung, Handy Chats zu kontrollieren, Briefe in Jackentaschen des Anderen zu suchen und zu lesen.

Hierzu gehört auch das  vermeintlichem Suchen nach irgendwas im Kinderzimmer. Diese zu durchstöbern um etwas vom Anderen heimlich zu erfahren, um der Befürchtung nachzugehen ob Du betrogen oder hintergangen wirst oder um den Anderen zu kontrollieren. Bedenke bitte bei diesen Aktionen, dass jeder von uns gerne kleine Geheimisse hat. Auch DU!

Diese Handlungen zeugen nicht von Vertrauen, sondern von Misstrauen. Oft ist dieses Misstrauen jedoch gegen uns selbst gerichtet. Geboren aus der eigenen Unsicherheit und getrieben von Verlust – Ängsten.

 

Hierzu möchte ich euch gerne eine kleine Geschichte erzählen:

Eines Tages, als ich etwas im Zimmer meiner jüngsten Tochter gesucht habe, ist mir aufgefallen, dass ein Regalfach schmaler war als die anderen. Als ich gegen die Rückwand stieß, löste sich ein Brett und dahinter fand ich das Tagebuch meiner Tochter. Es war für mich eine große Versuchung, es herauszunehmen und darin zu stöbern. Zumal meine Jüngste ein sehr introvertiertes Kind war, was vieles mit sich selber ausmachte.

Ich selber habe nie ein Tagebuch geführt, weil ich sicher war, dass meine Mutter es gelesen hätte.

Daran hab ich mich erinnert und das Tagebuch ungeöffnet wieder in sein Versteck getan. Ich freute mich innerlich zum Einen, der Versuchung widerstanden zu haben. Zum Anderen, dass mein Kind ein Werkzeug hatte, mit dem es seine Geheimnisse teilte.

Ich war stolz auf mich, das Vertrauen meines Kindes nicht missbraucht zu haben.

Die Quintessenz

Hast Du Dir mal darüber Gedanken gemacht, dass gerade ein Vertrauensbruch oder eine Lüge den befürchteten Verlust herbei führen kann?

Dem Partner, dem vor lauter Eifersucht immer wieder eine Affäre angedichtet wird, geht sicher irgendwann fremd (sich selbst erfüllende Prophezeiung).

Überlege einmal, wie es wäre, wenn eine vertraute Person Dein Handy, Tagebuch oder Deine Briefe lesen würde. Du wärst sicher zu tiefst enttäuscht und verletzt.

Das Misstrauen, dass Dir dabei entgegengebracht wird, reißt eine tiefe Wunde in Dein Selbst-Bewusstsein und dein Selbst-Wertgefühl.

Die gute Botschaft ist:

jeder von uns ist in der Lage diese Er-fahrungen und Er-lebnisse neu zu betrachten und neue Gedanken-Muster zu formen.

Wie? Indem wir unser Mindset (Gedanken-Muster) beobachten, uns selber über-prüfen welche Gedanken wir uns täglich erzählen und die aufgespürten Negativ-Gedanken umformen.

Hierbei kann dir mein Coaching-Programm helfen. Du hast die Möglichkeit, hier ein kostenfreies Impuls-Gespräch zu buchen und wir überlegen, wie ich dich am besten unterstütze.

Ganz bequem per Zoom-Call in deiner Wohlfühlzone von deinem Zuhause aus.

Hier sind die neusten Beiträge

Kinder sind voll im Vertrauen auf die Eltern

Trau Dich

Um Jemanden oder auch Dir selber zu vertrauen, braucht es die Liebe, viel Herz und Mut. Das Wichtigste dabei ist, Dir selber zu vertrauen

Weiterlesen »
Gemeinsam stark

Kraftort Familie

Kraft durch Familie Die Situation Du kommst von Deinem stressigen Arbeitstag nach Hause und möchtest Dich einfach nur entspannen. Auf die Couch setzten, die Füße

Weiterlesen »
interview auf YouTube

Tabuthema Tod und Trauer

Tabuthema Tod und Trauer in Familien Interview mit Petra Wagner und Anna Krause zum Tabuthema Tod und Trauer in Familien Das Thema Tod, Trauer und

Weiterlesen »