Tu es mit Liebe

Nur funktionieren nimmt Lebensfreude.

Habe ich heute wirklich nichts geschafft?

Ist dir das auch schon mal passiert? Nach einem vollen und ereichnisreichen Tag hast du das Gefühl: ICH HAB HEUTE NICHTS GESCHAFFT. Warum ist das so? Viele Dinge die du täglich tust, laufen routiniert ab. Du machst deinen Haushalt, bringst die Kinder in die KITA oder zur Schule, gehst selbst zur Arbeit, einkaufen, essen kochen, holst die Kinder wieder ab, bringst sie zu ihren Freunden, räumst wieder auf, bereitest das Abendbrot vor usw.

Abend sitzt du völlig erschöpft auf dem Sofa – Fernseh an oder etwas Freizeit und dann ist der Tag auch schon gelaufen. Macht dich das zufrieden – ich denke viele sind in der Routine des Alltags gefangen und finden es normal. Lediglich die Aussicht auf das Wochenende oder der Urlaub lassen einen Lichtblick zu.

Na und – denkst du jetzt – anders geht es eben nicht.

Nur Funktionieren nimmt Lebensfreude und macht auf Dauer viele dunkle Gedanken, die zu Unzufriedenheit, Mangelempfinden und Wut führen. Daraus entwickeln sich dann oft Streit und Stress in der Familie. Nörgeln wird Tagesordnung.

Die Einstellung macht den Unterschied

Die Einstellung zu dir und zu deinem Leben

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dir sagen – die Einstellung zu dir und deinem Leben macht den Unterschied. Ich selbst habe die oben beschriebene Situation erlebt was über einen Zeitraum von knapp 15 Jahren dazu führte, dass am Ende dieser Unzufriedenheit die Scheidung stand. Und das obwohl ich seinerzeit meinen Traummann geheiratet hatte mit dem ich alt und grau werden wollte. Es war kein Happy End.

Dann hab ich die Einstellung zu mir und meinem Leben geändert. Mir wurde klar, ich kann nicht mein Umfeld verändern – nur mich selbst. Also hab ich gelernt zu Meditieren, habe mich mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt und von der Transaktionsanalye bis zum NLP viel über mich und das Leben gelernt.

Das Resümee daraus:
Alles was ich tu, tu ich für mich

... und ich tu es mit Liebe!

In dieser Zeit hab ich zum Beispiel das meditative Bügeln ( ich hasse bügeln) für mich entdeckt. Wenn dass Bügleisen über den zerknitterten Stoff gleitet und die Kleidung wieder glatt und frisch aussehen lässt, können die Gedanken auf Reise gehen. Ins Bügeln vertieft, fällt es oft nicht auf, wie schnell und einfach die Wäscheberge schwinden und wieder in den Schrank geräumt werden können. Das gleich beim Aufräumen und kochen, Fensterputzen oder Staubsaugen. So kannst du ganz bei dir sein und freust dich, wenn anschließend alles wieder an seinem Platz ist und du in deiner Ordnung und deiner Zufriedenheit sein kannst.

Denn alles was du tust, tust du in erster Line für dich. Egal ob als Frau oder Mann – sorge dafür, dass es dir gut geht, dann geht es auch deinen Lieben gut.

Ich bin mittlerweile zum 2. Mal verheiratet und in dieser Ehe hat es durch diese Konzept in den l6 Jahren keinen Streit und kein böses Wort gegeben. Disskussionen sehr wohl – achtsam und wertschätzend ohne den anderen zu verletzen.

Da Beste an diesem Modell zu Leben: Alles geht schneller von der Hand und du sparst damit viel Zeit für die schönen Dinge im Leben: Wellness, shopping, Freunde treffen, spaziergänge und alles was du gerne tust 🙂