Starke Eltern - Starke Kinder

Starke Eltern – starke Kinder

Anna Felizitas

Anna Felizitas

Was braucht es, eine gute Mutter, ein guter Vater zu sein?

Fragst Du fünf Leute,
bekommst Du fünf verschiedene Antworten

Sicher hast Du während Deiner Schwangerschaft viele Zeitschriften und Bücher über Kindererziehung gelesen. Du hast Deine Umwelt beobachtet, wie diese mit Kindern umgeht. Vielleicht hast Du auch Deine Mutter, Deinen Vater oder die beste Freundin gefragt.

Keiner kann Dir die ultimative Lösung und die perfekte Antwort bieten, da jeder in seinem eigenen Umfeld andere Ansichten hat. Jeder kommt aus einem anderen Umfeld, die Freundin wurde anders erzogen als Du und vielleicht hast Du Dir während der Kindheit mehrmals gedacht: „Wenn ich mal Kinder habe, mache ich alles ganz anders!“

Die eigene Kindheit Revue passieren lassen?

Du analysierst:

 Was war toll, was will ich bei meinem Kind anders machen? Was kann ich adaptieren? Und jetzt stehst Du genau an diesem Punkt und fragst Dich, wie Du ein/e gute Mutter/guter Vater werden kannst. Die Antwort wirst Du nur in Dir selbst finden, wenn Du tief in Dich hineinhorchst und lauscht, was Dir Dein Unterbewusstsein sagen will.

Dein Ergebnis:

In der Schulzeit lernen wir zwar Rechnen, Lesen, Schreiben, Physik, Chemie und vieles mehr. Aber, was brauchen wir davon denn wirklich im späteren Leben? Klar, das 1×1 ist schon wichtig, aber auf das Leben bereitet uns die Schule nicht vor. Ebenso wenig das Studium oder die Ausbildung. Wir lernen zu machen, zu funktionieren und zu arbeiten. Aber das ist ja nicht alles im Leben. Niemand bereitet uns darauf vor, was es braucht, um eine glückliche Beziehung zu führen oder wie ich Kinder liebevoll ins Leben begleite. Keiner bringt mir bei, wie ich meinen Haushalt mit drei Kindern und dem Vollzeitjob vereinen kann. Wer nimmt mich an die Hand und sagt: „Schau, das musst Du so und so machen.“

Deine Kinder stehen in keinem Buch

Erziehungsbücher gibt es wie Sand am Meer

Deine Kinder brauchen einen klaren Rahmen, in dem sie sich frei bewegen können. Diesen Rahmen musst Du mit Deinem Partner schaffen. Die Kleinen können noch nicht selbstbestimmt leben, wir müssen es ihnen erst beibringen. Kinder brauchen Grenzen (auch wenn ich dieses Wort nicht mag), sie brauchen klare Fahrpläne und Strukturen, um Urvertrauen und Hülle aufzubauen, die sie durchs Leben begleitet.

In einem gewissen Alter, so um den 2. Geburtstag herum, beginnen die Kleinkinder alles zu kopieren, was ihre Eltern machen. Leckst Du also den Teller nach dem Essen ab, macht es Dein Kind nach und lernt, dass es das machen darf. In seinem Gehirn speichert sich dann ab: „Mama hat das gemacht, dann mach’ ich das auch“.

Übrigens: Bücher, die mich begleitet haben, findest du hier ➡️

Sprich mit deinem Partner*in
eine klare Linie ab.

Haltet diese liebevoll und konsequent ein!

Durchdenkt, was ihr dem Kind beibringen wollt. Wie soll es aufwachsen?

Eure Glaubenssätze, eure Erfahrungen und eure Werte werden die Erziehung eures Kindes sein. Vergiss nicht, dass deine aktuelle Gegenwart die Kindheit deines Kindes ist.

Besprich, alles, was du heute machst, wie du mit dem Kind umgehst, was du ihm beibringst und was du es lehrst, mit deinem Partner*in ab. All das macht seine Kindheit aus. Daran wird sich dein Sohn oder deine Tochter erinnern.

Bedenke gut, welche Werte und welche Glaubenssätze du ihm/ihr auf den Weg mitgeben willst.

💎Kinder sind wie kleine Rohdiamanten💎

Mit unserer Erziehung können wir sie zu Brillanten machen.  Das können sie nicht von selbst machen. Ein Brillant kann nur von außen „geschliffen“ werden. Wenn Du also den Grundstein „falsch“ legst, dann wird es schwierig, später in eine andere Richtung zu gehen.

Sei Dir von Anfang an bewusst, dass Du verantwortlich für Dein Kind bist und was aus ihm wird. Den Grundstein für das spätere SEIN wird in den ersten 7 Lebensjahren gelegt.

Die Gesellschaft, Freunde und Fremde tun ihr Übriges dazu.

Wenn die Kinder dann ein gewisses Alter erreichen, werden sie sich mit ihren eigenen Interessen beschäftigen.  

Aber die Eltern sind es, die sie in eine gewisse Richtung lenken und ihnen Glaubenssätze und Werte beibringen.

Unsere Kinder sind unsere Zukunft

Durch meine persönliche Erfahrung weiß ich, dass es sehr schwierig sein kann, alte und festgefahrene Glaubenssätze abzulegen und durch neue zu ersetzen. Daher möchte ich Dich nur dazu anregen, Dir zu überlegen, was Du Deinem Kind auf den Weg des Lebens mitgeben möchtest.

Unsere Kinder sind unsere Zukunft! Aus ihnen werden mal Politiker, Geschäftsführer, Arbeiter, Angestellte usw. Die heutigen Kinder werden Dein Leben im Alter beeinflussen!

Hast Du Dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wie Du Dein Kind erziehen möchtest? Oder lebst Du in den Tag hinein und entscheidest bei jeder Situation spontan? Mich interessiert es sehr, ob Du Dich damit beschäftigst und ob Du es schon in der Schwangerschaft gemacht hast, oder es erst Thema ist, seitdem das Kind in Eurer Familie ist. Schreibe dazu gerne in die Kommentare!

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