
Achtsamkeit im Alltag:
Warum Pausen für dich als Mutter unverzichtbar sind.
Du kennst das sicher: Ein Termin jagt den nächsten, die To-do-Liste wird länger statt kürzer, und wenn du abends erschöpft aufs Sofa fällst, bleibt kaum noch Energie für dich selbst. Dabei weißt du genau, dass Pausen wichtig sind – aber wann und wie sollst du sie dir nehmen?
Hier geht es nicht um Meditation oder Atemtechniken, sondern darum, wie du dir ganz praktisch Raum für dich schaffst, ohne dass der Alltag zusammenbricht. Denn eine Pause ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit – für deine Gesundheit, deine Familie und dein Wohlbefinden.
Pausen helfen dir nicht nur, neue Energie zu tanken, sondern verbessern auch deine Leistungsfähigkeit im Beruf, deine Gelassenheit in der Erziehung und die Qualität deiner Partnerschaft. Eine ausgeruhte, ausgeglichene Mutter kann viel bewusster auf ihre Familie eingehen und bleibt dabei mental und körperlich gesund.
Achtsamkeit im Alltag: Warum Pausen für dich als Mutter unverzichtbar sind.
Die drei größten Hürden
1. „Ich habe einfach keine Zeit!“
Der Tag hat nur 24 Stunden, das ist Fakt. Doch oft ist das eigentliche Problem nicht der volle Kalender, sondern die Prioritäten. Alles scheint wichtiger als du selbst. Die Wahrheit ist: Du wirst nie Zeit „finden“ – du musst sie dir nehmen.
Häufig erledigen wir Dinge, die eigentlich nicht dringend sind, nur weil sie zur Routine gehören oder von uns erwartet werden. Doch wenn du bewusst hinterfragst, welche Aufgaben wirklich wichtig sind, wirst du feststellen, dass einige problemlos verschoben oder ausgelassen werden können. So schaffst du dir Zeitfenster für Pausen.
2. „Ich fühle mich schuldig!“
Viele Mütter denken, sie dürften keine Pause machen, weil dann etwas liegen bleibt oder die Familie sie braucht. Aber stell dir vor, was passiert, wenn du ständig auf dem Zahnfleisch gehst: Du wirst gereizt, erschöpft, unausgeglichen. Ist das wirklich die Mutter, die du sein willst?
Pausen sind kein Egoismus – sie sind notwendig, um langfristig für deine Familie da zu sein. Eine ausgeglichene Mutter hat mehr Geduld, lacht mehr und kann Konflikte entspannter lösen. Dein Wohlbefinden beeinflusst direkt das Familienklima.
3. „Es bleibt dann alles an mir hängen!“
Ja, vielleicht klappt nicht alles perfekt, wenn du eine Pause machst. Vielleicht isst dein Partner mit den Kindern Pommes statt Gemüse oder das Wohnzimmer sieht aus wie ein Schlachtfeld. Na und? Das ist immer noch besser, als wenn du dich selbst aufopferst.
Die Wahrheit ist: Vieles erledigt sich von selbst oder kann später gemacht werden. Und deine Familie kann mehr übernehmen, als du denkst. Lasse los und gib Verantwortung ab!
Inhaltsverzeichnis dieses Artikels
So ermöglichst du dir bei vollem Alltag Pausen
Jetzt kommt der wichtigste Teil: Wie kannst du es schaffen, dir Pausen zu nehmen, ohne dass dein Alltag im Chaos versinkt? Hier sind drei konkrete Strategien, die wirklich funktionieren.
1. Das Überdenken beenden: Plane deine Pausen wie fixe Termine
Alles, was nicht eingeplant ist, wird verdrängt. Trage deine Pausen in den Kalender ein, genau wie wichtige Termine. Ein Meeting mit dir selbst! Und ja, 15 Minuten sind eine Pause.
Oft warten wir auf den perfekten Moment für eine Pause – doch der kommt selten. Mach dir bewusst, dass kleine Pausen sich summieren: Fünf Minuten bewusst durchatmen, zehn Minuten draußen spazieren oder eine kurze Kaffeepause ohne Ablenkung – all das bringt dir mehr Erholung, als du denkst.
Tipp: Sag dir nicht „Ich mache eine Pause, wenn ich Zeit habe“. Sag stattdessen: „Meine Pause ist heute um 14 Uhr.“ Punkt.
2. Delegieren: Du bist nicht für alles verantwortlich!
Viele Mütter denken, sie müssen alles allein stemmen. Doch die Wahrheit ist: Dein Partner, deine Kinder, sogar Kollegen können mehr übernehmen, als du denkst.
Kinder einbinden: Schon Grundschulkinder können den Tisch decken, ihre Sachen wegräumen oder sich für eine Weile alleine beschäftigen. So lernen sie Verantwortung und du hast ein paar Minuten für dich.
Partner ins Boot holen: Kläre, dass du Pausen brauchst und besprecht, wie er dich unterstützen kann. Manchmal reicht es schon, wenn er eine Aufgabe übernimmt, die dich besonders stresst.
Job-Realität checken: Auch bei der Arbeit kannst du Aufgaben delegieren oder „Nein“ sagen, wenn dein Pensum zu hoch ist. Kollegen oder Vorgesetzte sind oft bereit, Aufgaben umzuverteilen, wenn du offen kommunizierst.
3. Perfektionismus ablegen: Gut ist gut genug!
Mütter denken oft: „Nur wenn alles erledigt ist, kann ich mich entspannen.“ Die Wahrheit? Alles wird nie erledigt sein. Also warte nicht darauf, sondern entscheide bewusst:
Es muss nicht immer das perfekte Essen auf dem Tisch stehen.
Das Haus muss nicht immer blitzblank sein.
Nicht jede WhatsApp-Nachricht muss sofort beantwortet werden.
Erkenne, was wirklich wichtig ist und was auch warten kann. Deine Pause gehört zu den wichtigen Dingen!
Wenn du dir bewusst machst, dass niemand von dir Perfektion erwartet (außer vielleicht du selbst), fällt es dir leichter, dir Pausen zu gönnen.
Die Vorteile von Pausen für Beruf, Partnerschaft und Erziehung
Beruf: Mehr Pausen bedeuten weniger Stress und höhere Konzentration
Vielleicht kennst du das Gefühl: Dein Kopf ist voll, die To-do-Liste wächst und trotzdem hast du das Gefühl, nicht voranzukommen. Je länger du ohne Pause durcharbeitest, desto schwerer fällt es dir, dich zu konzentrieren. Dein Gehirn braucht regelmäßige Erholungsphasen, um leistungsfähig zu bleiben.
Studien zeigen, dass Menschen, die sich bewusst Pausen nehmen, nicht nur produktiver arbeiten, sondern auch kreativer denken und weniger Fehler machen. Wenn du regelmäßig kurze Erholungsphasen einplanst, kannst du deine Aufgaben mit mehr Fokus und Energie angehen.
Außerdem hilft dir eine kurze Auszeit, dich emotional zu regulieren. An stressigen Tagen reichen oft zehn Minuten frische Luft oder ein bewusst genossener Kaffee, um dich wieder zu sammeln. Danach arbeitest du effizienter, schneller und mit einem klareren Kopf – statt dich ausgelaugt durch den Tag zu schleppen.
💡 Tipp: Versuche, dich bewusst von Multitasking zu lösen und deinen Tag in Arbeitsblöcke mit kleinen Erholungspausen zu unterteilen. Dadurch wirst du insgesamt strukturierter und entspannter arbeiten.
Partnerschaft: Mehr Gelassenheit und tiefere Verbindung
Stress ist Gift für jede Beziehung. Wenn du ständig erschöpft bist, fehlt dir oft die Energie für wertvolle Gespräche, gemeinsame Momente und echte Nähe mit deinem Partner. Vielleicht kennst du das: Er fragt dich etwas, aber du bist innerlich schon bei der nächsten Aufgabe. Du bist gereizt, reagierst genervt und fühlst dich nicht verstanden – und schon gibt es den nächsten Streit.
Eine ausgeruhte und ausgeglichene Mutter hingegen bringt mehr Geduld, Offenheit und Liebe in die Beziehung ein. Pausen helfen dir, dich selbst zu spüren und deine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen – und das wirkt sich direkt auf deine Partnerschaft aus.
Wenn du dir bewusst kleine Auszeiten gönnst, kannst du aufmerksamer zuhören, liebevoller auf deinen Partner eingehen und eure Beziehung wieder mehr genießen. Das stärkt nicht nur die Verbindung zwischen euch, sondern reduziert auch Missverständnisse und Konflikte.
💡 Tipp: Plane bewusst kleine Auszeiten nur für euch zwei ein – sei es ein gemeinsamer Spaziergang, ein Gespräch bei einer Tasse Tee oder ein Abend ohne Ablenkung durch Handy oder Haushalt.
Erziehung: Mehr Ruhe und emotionale Präsenz für deine Kinder
Kinder sind unglaublich feinfühlig. Sie spüren sofort, wenn du gestresst, überfordert oder gereizt bist – und das überträgt sich direkt auf ihr Verhalten. Wenn du dir selbst keine Pausen gönnst, bist du schneller genervt, ungeduldig und reagierst vielleicht gereizter auf Kleinigkeiten.
Wenn du dir aber regelmäßig bewusste Erholung gönnst, kannst du ruhiger, geduldiger und einfühlsamer auf deine Kinder eingehen. Pausen helfen dir, emotionale Kraft zu tanken, sodass du in herausfordernden Situationen nicht sofort explodierst, sondern mit mehr Klarheit und Gelassenheit reagierst.
Außerdem bist du präsenter. Statt mit den Gedanken schon bei der nächsten Aufgabe zu sein, kannst du wirklich zuhören, mitfühlen und die Zeit mit deinen Kindern genießen. Das stärkt eure Bindung und macht den Familienalltag insgesamt harmonischer.
💡 Tipp: Erkläre deinen Kindern offen, dass Pausen wichtig sind – auch für dich. Wenn sie sehen, dass du dir bewusst kleine Auszeiten nimmst, lernen sie automatisch, dass Selbstfürsorge ein wichtiger Bestandteil des Lebens ist.
Fazit: Du darfst Pausen machen – und du solltest es auch!
Denke daran, du bist keine Maschine. Und du bist auch nicht nur Mutter, Partnerin oder Mitarbeiterin. Du bist ein Mensch, der Pausen braucht. Sie helfen dir, deine Energie aufzuladen, gesünder zu leben und eine bessere Mutter und Frau zu sein.
Warte nicht darauf, dass irgendwann Zeit dafür ist. Mach sie dir. Jetzt. Und wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, lade dir meine Checkliste „Pausen im Alltag“ herunter. Dort findest du praktische Impulse, um dir regelmäßig Auszeiten zu nehmen – ohne schlechtes Gewissen!
Häufige Fragen wie du Pausen einlagen kannst.
Das verstehe ich total! Dein Alltag ist voll, aber genau deshalb sind Pausen so wichtig. Eine Pause muss nicht immer eine Stunde Yoga sein – es reicht auch eine Mini-Auszeit von 5 bis 10 Minuten.
👉 Tipp: Integriere kleine Pausen in deine bestehenden Routinen:
Atme morgens bewusst tief durch, bevor du aus dem Bett springst.
Genieße deinen Kaffee oder Tee ohne Ablenkung.
Schließe für eine Minute die Augen, bevor du das nächste To-do angehst.
Kleine Pausen summieren sich – und machen einen großen Unterschied!
Das Gefühl kenne ich – aber Pausen sind kein Egoismus, sondern Selbstfürsorge. Wenn du ständig erschöpft bist, leidet deine Familie mehr, als wenn du dir mal 10 Minuten nimmst.
👉 Denk mal so:
Eine gelassene Mama kann geduldiger mit ihren Kindern umgehen.
Du bist ein Vorbild! Wenn deine Kinder sehen, dass du auf dich achtest, lernen sie, ihre eigenen Grenzen zu respektieren.
Auch dein Partner profitiert, weil ihr mehr echte Qualitätszeit miteinander habt, statt nur den Alltag zu wuppen.
Hier hilft eine klare Kommunikation! Deine Familie darf lernen, dass du nicht 24/7 verfügbar bist – und das ist völlig okay.
👉 So klappt’s:
Erkläre deinem Partner, warum dir kleine Pausen wichtig sind und bitt ihn um Unterstützung.
Setze klare Signale: Eine geschlossene Tür oder Kopfhörer bedeuten „Mama hat gerade Pause“.
Baue feste Pausenzeiten in den Alltag ein – z. B. nach dem Abendessen 15 Minuten für dich.
Es braucht etwas Übung, aber je öfter du deine Pause durchziehst, desto mehr akzeptiert deine Familie sie als selbstverständlich! 😊
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Autorin dieses Artikels
Hey, ich bin Anna

Als dreifache berufstätige Mutter weiß ich, wie turbulent dein Familienalltag sein kann.
In meinem Blog schreib ich Impulse damit dein Familien-Team mehr Gelassenheit im Alltag erfährt.