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Die Entwicklungsphasen deines Kindes

Die Entwicklungsphasen Deines Kindes

Anna Felizitas Krause

Anna Felizitas Krause

Die kindlichen Entwicklungsphasen:

Angelehnt an die Jahr-Siebte aus der Anthroposophie

Aus der Sichtweise der Kinder innerhalb einer Familie:

Hierbei ist es wichtig, auf die einzelnen Lebensphasen des Kindes zu schauen. Die Anthroposophie teilt diese Lebensphasen in Jahr-Siebte auf.

So differenziere ich hier auch die Lebensphasen des Kindes:

  1. Jahr-Siebt von Geburt bis 6 Jahre
  2. Jahr-Siebt von 7 bis 13 Jahre
  3. Jahr-Siebt von 14 bis 21 Jahre

Für Interessierte der energetischen Arbeit und vertraut mit dem Chakra-System: 

Diese Chakren werde in den ersten 21 Jahren durchlaufen. nacheinander ab Geburt: 

  1. Wurzel-Chakra (rot)
  2. Sakral-Chakra (orange)
  3. Sonnengeflecht (gelb)
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das 1. Jahrsiebt
von 0 bis 6 Jahren

Ausbildung von Wurzeln im Leben

Unsere Kinder bedürfen in den ersten sechs Jahren unserer besonderen Aufmerksamkeit. In dieser Zeit sind sie alleine nicht lebensfähig. 

Nie wieder lernt der Mensch so viel, wie im ersten Lebensjahr. Vom völlig hilflosen Menschenkind hin zu einem selbständig laufenden und evtl. schon 2-Wort sprechenden Kleinkind. 

Das Kind lernt, mit allen Sinnen seine Umwelt wahrzunehmen. 

In diese Zeit gehört das „fremdeln“ genauso wie alles anzufassen und in den Mund zu stecken. 

Im Alter von ca. 2 Jahren beginnt die sogenannte Trotzphase. Hier nimmt das Kind sich erstmals als eigenständige Persönlichkeit wahr.  

Mit Beginn von Kita oder Kindergarten greift ein für Eltern und Kind entscheidender Abnabelungsprozess. Loslassen, Vertrauen und neue Eindrücke sind von entscheidender Bedeutung. 

Bei Schwierigkeiten, kannst du dein Impuls-Gespräch buchen. 

  • Ich bin der Nabel der Welt
  • Ich brauche Geborgenheit
  • Ich brauche Zuwendung
  • Ich brauche Hilfestellung bei meinem Tun
  • Ich brauche Deine bedingungslose Liebe
  • Ich brauche Führung
  • Ich brauche Dein NEIN, liebevoll – konsequent
  • Ich darf meine Grenzen kennenlernen
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das 2. Jahrsiebt
von 7 bis 13 Jahren

Ausbildung der Gefühlswelt

Ich bin!  jedoch:

  • Ich brauche Grenzen, um gesellschaftliche Normen zu lernen. 
  • Ich brauche Deine Aufmerksamkeit beim Lernen
  • Ich brauche Deine Hilfestellung bei meinem Tun
  • Ich brauch Anleitung um meine Persönlichkeit zu entfalten
  • Ich brauche den Widerspruch um zu wachsen
  • Ich brauche die Hülle der Familie um sicher zu sein
  • Ich brauche deine Liebe besonders, wenn ich schwierig bin
  • Ich brauche dein Verständnis, wenn ich unsicher bin
  • Ich brauche dein Wissen, wenn ich etwas nicht verstehe

Aus der Sicht des Kindes:

Als Schulkind erlebe ich die Welt besonders intensiv. Neue Eindrücke, neue Autoritäten und neue Kinder lerne ich durch die Schule kennen. 

Die „Wackelzahn-Pubertät“ bringt meine Gefühle durcheinander und ich teste intensiv meine Grenzen und meinen Willen aus. Ich erlebe mich jetzt als eine eigenständige Persönlichkeit. Kann meine Gedanken „hören“ und mir von vielen Dingen schon ein eigenes Bild machen. 

Jetzt ist die Zeit der Widerworte, ich bin oft launisch und Hausaufgaben liegen mir nicht wirklich. Lieber gehe ich meinem Vergnügen nach. 

Doch ich brauche deine Grenzen und dein Vertrauen in mein Tun, um mich weiterzuentwickeln. 

Mit dem Schulwechsel sind neue Unsicherheiten da. Wieder muss ich mich in eine neue Gemeinschaft einfügen. Das macht mir Angst. 

Stärke mich mit deinem Vertrauen in mich. Auch wenn ich Fehler mache – zeig mir wie es richtig geht. Ich liebe deine Geduld, nicht deinen Ärger. 

Ich bin jetzt schon recht selbständig und muss meine eigenen Fehler und Erfahrungen machen. Sei du mein sicherer Halt, auf den ich mich immer verlassen kann. 

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das 3. Jahrsiebt
von 14 bis 21 Jahren

Ausbildung des Ich Bewusstseins (Ego)

Mit dem einsetzen der Pubertät gerät der junge Mensch in ein Gefühlschaos:

  • Ich weiß genau wie die Welt funktioniert, brauche dennoch deine Unterstützung beim Erwachsen werden
  • Auch wenn ich jetzt nicht Deinem Ideal entspreche, ich hab Dich lieb
  • Diskutiere mit mir, ohne mir Deine Werte aufzudrücken
  • Ich muss mich jetzt auflehnen gegen dich – nur so kann ich meine eigene Meinung bilden
  • Vertrau bitte Deiner Erziehung, die Du mir bisher gegeben hast
  • Meine Rebellion dauert nur bis zum Ende der Pubertät (ca. mit 21 Jahren)
  • Lass mich bitte Schritt für Schritt in mein eigenes Leben gehen
  • Bei Liebeskummer brauche ich keine Erklärungen, sondern nur dein Ohr was mir zuhört
  • Nimm mich bitte ernst und begegne mir auf Augenhöhe (auch wenn du dann eine Leiter brauchst, weil ich dir über den Kopf gewachsen bin 😁).
  • Ja, ich kenne meine Pflichten, muss jedoch manchmal daran erinnert werden.
  • Meine Rechte sind mir jetzt besonders wichtig.
  • Ich brauche meine Freiheiten, auch wenn ich mir dabei eine blutige Nase hole.
  • Lass zu, dass ich Fehler mache. Nur so kann ich lernen.

Mit der Pubertät beginnt der Abnabelung und Loslöseprozess. 

Gleichzeitig finden enorme Umbauprozesse im Gehirn des Kindes statt. Hierzu ein sehr interessanter Bericht der Süddeutschen Zeitung.

Jetzt wird von Jahr zu Jahr der Generationskonflikt deutlicher. Der Jugendliche orientiert sich nicht mehr nur an den Werten aus dem Elternhaus, sondern macht sich durch seinen Umgang und seine Umwelt ein eigenes Bild. 

Dies führt unweigerlich zu Konflikten. Eltern (ich schließe mich dabei nicht aus) können nicht verstehen, dass aus dem netten kleinen Kind, plötzlich eine Persönlichkeit vor ihnen steht. 

Es fällt schwer, loszulassen und den Jugendlichen in seinem Weg raus aus dem Elternhaus zu begleiten. 

Die großen Themen in dieser Zeit sind für beide Seiten: 

Loslassen, Vertrauen und bedingungslose Liebe.

Den Gegenüber so annehmen, wie er/sie ist. Das ist eine Herausforderung, die oft in Diskussionen und Unverständnis endet. 

Hierbei bin ich gerne deine Ansprech- und Sparringspartnerin. Mit neuen Impulsen zu mehr Gelassenheit ist das Ziel. 

 

Dein Kind wird selbstständig

Unsere Kinder auf den Weg in die Selbstständigkeit unterstützen

Deine Kinder auf den Weg in die Selbständigkeit zu begleiten, ist eine Elternaufgabe, die sicher Missverständnisse und Widersprüche mit sich bringt.

An uns Eltern ist es, unsere Kinder sukzessive loszulassen und in ein selbstbestimmtes und selbstbewusstes Leben zu entlassen.

Aus starken Kindern werden starke Erwachsene. Wichtig ist, dass wir ihnen Werte und Möglichkeiten mitgeben, damit sie sich in der rauen Erwachsenenwelt zurechtfinden können.

Brauchst du hier neue Impulse?  Schau in den Impuls-Bereich und buche dein individuelles Kennenlerngespräch, damit wir gemeinsam einen Weg finden, wo und wie eine Unterstützung aussehen kann.

Monats-Impulse für dich

Jeden 1. Sonntag im Monat kommt der aktuelle Monats-Impuls zu dir. Themen rund um Familie, Erziehung und Tipp/Downloads. 

Autor dieses Artikels:

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