Ein Bild einer Frau und eines Kindes in der Küche beim Gemüse schneiden.

Dein Kind isst kein Gemüse? – Gastbeitrag von Jeannette Albrecht

Anna Felizitas

Anna Felizitas

Kennst du dass auch?

Dein Kind isst kein Gemüse?

Es ist Essenszeit und dein Kind stochert lustlos auf dem Teller herum.

Du hast Nudeln gekocht, aber dein Kind will keine Soße.

Der Nachtisch oder die Aussicht auf etwas Süßes danach, könnte dein Kind motivieren, etwas von der Hauptspeise zu kosten.

Die mitgegebene Brotdose kommt fast voll wieder zurück.

Dein Kind will statt Gemüse nur Süßes essen.

Viele Mütter ein Problem

täglich Diskussionen am Essenstisch

Wenn dir das bekannt vorkommt, bist du nicht alleine.

Machst du dir auch Sorgen, ob dein Kind alle Nährstoffe, aufgrund der einseitigen Ernährung, erhält, die es zum Wachstum braucht?

Eine andere Sorge deinerseits könnte sein, dass dein Kind, wenn es Mahlzeiten verweigert, in die Unterernährung rutscht oder gar verhungert.

Zugegeben, alle Sorgen sind berechtigt, denn diese führen dazu, eine Lösung finden zu wollen.

Wenn die Sorge da ist

wie bewege ich mein Kind Gemüse zu essen?

Die Sorge um die Versorgung deines Kindes ist von Natur aus berechtigt. Wir als Mütter wollen nur das Beste für unser Kind. Wir wollen, dass es in einer Umgebung aufwächst, wo es sich wohl und geliebt fühlt.

Wie verändert sich nun aber deine Gefühlslage als Mutter, wenn du dir Sorgen um das Wachstum deines Kindes machst? Du hast Angst. Dein Tonfall wird ärgerlich, wenn dein Kind wieder nicht das Gemüse essen möchte, obwohl du doch nur das Beste für dein Kind willst. Ihr beiden seid meilenweit von einer entspannten Atmosphäre beim Essen entfernt.

In solch einer Situation braucht es aber Entspannung, ganz ohne Druck, ganz ohne Wenn-Dann-Sätze.

Denn eines solltest du unbedingt wissen: Dein Kind weiß seit dem ersten Löffel Brei, welche Macht es über Mama beim Thema Essen hat. Die dazugehörigen Emotionen sind so programmiert, ganz ohne Absicht. Also sei am besten zu den Mahlzeiten entspannt.

Sind die Sorgen der einseitigen Ernährung berechtigt

Pauschal kann ich dir diese Frage nicht beantworten. Aber ich kann dir Wege zeigen, die dir helfen deine Frage zu beantworten.

  1. Ist es wirklich wahr, dass mein Kind gar kein Gemüse zu sich nimmt? Denke hier bitte nicht nur an gekochtes Gemüse, sondern auch an Rohkost wie z. B. Gurke, Tomatensauce usw. 
  2. Seit wann hast du den Eindruck, dass dein Kind gar kein Gemüse isst?
  3. Wie ist die Entwicklung deines Kindes? z. B. BMI 
  4. Wie ist das Wachstum von Fingernägeln und Haaren?
  5. Wie ist die Konzentrationsfähigkeit deines Kindes?
  6. Isst dein Kind ansonst gesund? z. B. Nüsse, Obst, Vollkornprodukte

Unumstritten ist, eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für den Körper. Sie bildet die Grundlage für die Funktionsfähigkeit des Körpers.

Es ist nur immer die Frage, wie lange die Phase des einseitigen Essens dauert. Befindet sich dein Kind gerade in einem Entwicklungsschub, kann es sein, dass sich neben der eigenen Meinungsbildung auch sein Geschmack verändert. Dauert die Phase länger, kannst du die unten genannten Lösungen probieren, dir Hilfe über eine Beratung holen oder mit dem Kinderarzt sprechen.


Wichtig ist, entspannt an die Situation heranzugehen und deinem Kind auch seine eigene Meinung zuzugestehen. Denn wenn du dein Kind beim Essen gegen seine eigene Meinung überredest – „Es ist schon nicht so schlimm“ „Mach doch mal“ „Mir zu Liebe“  – kann sich eventuell dein Kind in anderen Lebenssituationen auch nicht mit seiner Meinung durchsetzen.

Frage dich selbst

unterschätze nicht die Vorbildfunktion

Kinder lernen von ihren Bezugspersonen.

Was lernt dein Kind von dir bzw. den Bezugspersonen, wenn es dich beim täglichen Essen beobachtet?

Steht bei dir deine Ernährung an vorderster Stelle?

Isst du ausgewogen?

Nimmst du dir für die Mahlzeiten ausreichend Zeit?

Erklärst du deinem Kind, warum es Dinge essen sollte und warum es andere Dinge wie z. B. Lutscher lieber nicht essen sollte?

Weißt du, welche Lebensmittel für die Funktion des Körpers wichtig sind?

Gehe mit gutem Beispiel voran und inspiriere dein Kind. Es lernt von dir, auch wenn es sich eine eigene Meinung bilden darf. 

Die Lösung

für ein entspanntes Essen mit Gemüse

Biete Gemüse immer wieder an. Die Wiederholung ist neben der entspannten Herangehensweise der zweite Schlüssel. 

Frage dein Kind, warum es Dinge nicht mag. Manchmal sind 2 Minuten kürzere oder längere Gar Dauer der Schlüssel zum Erfolg. Frage dann, wie es das Gemüse lieber essen würde. 

Bereite Gemüse unterschiedlich zu z. B. braten, backen, kochen, roh, geraspelt … 

Gemüse geht auch süß z. B. in Muffins oder Kuchen z. B. Zucchini-Muffins, Karotten-Kuchen, Schokokuchen mit Roter Beete …

Investiere Zeit in das Thema Essen. Mache es zur Priorität, damit du zu deinen Sorgen die passende Lösung finden kannst. 

Hole dir Hilfe und Unterstützung, wenn du alleine nicht weiterkommst. Das Mutter-Kind-Verhältnis ist zu kostbar, als es mit Streit über das Essen zu belasten.

Hast du zum Thema Familienernährung Fragen, dann vereinbare ein kostenloses Erstgespräch mit Jeannette Albrecht Inhaberin der Küchenfamilie.   

Oder komm einfach ab Herbst in den Eltern-Club den Anna Felizitas Krause und ich ab Herbst 2023 anbieten.

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