Eine Bildercollage, die das Wesen der Pubertät auf einer Party einfängt.

Pubertät: Wenn die Welt plötzlich Kopf steht

Anna Felizitas

Anna Felizitas

Pubertät: Wenn die Welt plötzlich Kopf steht

Ein Leitfaden für Eltern

Die Pubertät ist eine turbulente Phase im Leben eines Jugendlichen. Es ist die Zeit, in der Kinder zu jungen Erwachsenen heranwachsen und sich körperlich, emotional und sozial verändern. 

Für Eltern kann dieser Übergang mit vielen Herausforderungen verbunden sein. In diesem Artikel werden wir uns damit befassen, wie du erkennst, wann dein Kind in der Pubertät ist, was im Körper der Kinder passiert, wie du am besten reagieren kannst, wenn dein Teenager aufsässig wird, und welche Strategien helfen können, den Kontakt nicht zu verlieren.

Woran du merkst, dass Kinder in der Pubertät sind?

4 sichere Merkmale

Die Pubertät ist eine turbulente Phase im Leben eines Jugendlichen. Es ist die Zeit, in der Kinder zu jungen Erwachsenen heranwachsen.

Diese Zeit bringt eine Reihe von körperlichen, emotionalen und Verhaltensänderungen mit sich. Eltern können darauf achten, ob ihre Kinder folgende Anzeichen zeigen:

  1. Körperliche Veränderungen: Wachstumsschübe, Veränderungen der Körperhaltung, Entwicklung der Geschlechtsmerkmale und vermehrtes Schwitzen sind typische Merkmale der Pubertät.
  2. Hormonelle Veränderungen: Jugendliche können mit Stimmungsschwankungen, vermehrter Emotionalität und Akne zu kämpfen haben. Diese Veränderungen sind auf die hormonelle Umstellung im Körper zurückzuführen.
  3. Interesse an Liebe und Sexualität: Jugendliche werden sich zunehmend für romantische Beziehungen und Sexualität interessieren. Sie können Fragen stellen und Gespräche über diese Themen suchen.
  4. Abgrenzung von der Familie: Jugendliche beginnen oft, sich von ihren Eltern abzugrenzen und mehr Zeit mit Gleichaltrigen zu verbringen. Das Bedürfnis nach Unabhängigkeit und die Suche nach Identität sind in dieser Phase besonders stark ausgeprägt.

Wie kannst du jetzt am besten reagieren,
wenn dein Teenager aufsässig wird?

In der Ruhe liegt hier die Kraft

  1. Verständnis zeigen: Es ist wichtig, dass du verstehst, dass aufsässiges Verhalten ein Teil der Pubertät sein kann. Versuche Geduld aufzubringen und nicht persönlich zu nehmen, was dein Kind sagt oder tut. Zeige klar und deutlich wo deine Grenzen überschritten werden. 
  2. Kommunikation fördern: Biete deinem Kind einen offenen Raum für Gespräche an. Zeige Interesse an seinen Sorgen, Ängsten und Meinungen. Höre zu, ohne zu urteilen, und versuche, gemeinsam Lösungen zu finden. Hier bietet sich eine wöchentliche Familienkonferenz an. 
  3. Grenzen setzen: Obwohl Teenager nach Autonomie streben, brauchen sie immer noch klare Grenzen. Setze  Regeln und sinnvolle Konsequenzen, wenn Grenzen überschritten werden, und erklären Sie Ihrem Kind die Gründe dafür. Jede Gemeinschaft egal ob in Familie, Schule oder Beruf ist Regeln unterworfen. Nur so kann eine Gemeinschaft gut funktionieren. 
  4. Respektvoller Umgang: Bleib selber respektvoll und ruhig, selbst wenn das Kind aufsässig ist. Vermeiden Sie Machtkämpfe und versuche, Konflikte auf eine sachliche Ebene zu bringen. Hierbei bin ich dir gerne behilflich in einem Impuls-Gespräch.

Strategien, um den Kontakt nicht zu verlieren:

Auch die Pubertät geht vorbei

  1. Gemeinsame Aktivitäten: Finde eine Zeit, in der du etwas mit deinem Teenager gemeinsam machst. Meine Töchter haben es zum Beispiel genossen, wenn wir zusammen shoppen gegangen sind. Solche Aktivitäten stärken die Bindung und bieten Zeit und Raum für Gespräche.
  2. Zeit für Gespräche einplanen: Bewährt hat sich hier eine wöchentliche Familienkonferenz oder Familienmeeting. Ein Zeitrahmen in dem alles besprochen werden kann, was gut und was schief läuft. Zeit für Diskussionen und Absprachen, sowie Aufgabenverteilung für das Team Familie.
  3. Offenheit bewahren: Zeig Interesse an den Sorgen und  Erfahrungen deines Kindes. Akzeptiere Sie seine Individualität und unterstützen es dabei, seine eigene Persönlichkeit zu entfalten.
  4. Vertrauen aufbauen:  Hab Vertrauen in deine eigene Erziehung und dass dein Kind jetzt bereit ist für eigene Erfahrungen. Ständige Kontrollen sind hier nicht hilfreich. Unterstütze wo Hilfe gebraucht wird und sei für deinen Teenager da, wenn etwas gründlich schief läuft. Es ist die Zeit für sich selber Verantwortung zu übernehmen. Aus das will gelernt und geübt werden. 

Die Pubertät ist eine Phase großer Veränderungen, die für Teenager und ihre Eltern eine Herausforderung darstellen kann. Indem Eltern die Anzeichen der Pubertät erkennen und angemessen darauf reagieren, können sie ihren Kindern helfen, diese Zeit zu meistern. Durch Verständnis, offene Kommunikation, das Setzen von Grenzen und den Aufbau einer starken Bindung können Eltern den Kontakt zu ihren Teenagern aufrechterhalten und sie auf dem Weg zum Erwachsenwerden unterstützen.

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