Auf dem Boden liegen zwei Bilder eines Mannes und eines Jungen, die gewaltfreie Kommunikation als Aktivität zur Bindung der Familie praktizieren.

Gewaltfreie Kommunikation in Familien

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Anna Felizitas

Klare Kommunikation vermeidet Missstimmungen

Du bist verantwortlich für das, was du sagst
nicht für das, was verstanden wird.

Eine klare Kommunikation ist unerlässlich für eine gesunde und glückliche Familie. Familienmitglieder müssen miteinander kommunizieren, um ihre Bedürfnisse und Wünsche auszudrücken, ihre Beziehungen zu stärken und gemeinsam Entscheidungen zu treffen. Eine schlechte Kommunikation kann jedoch zu Missverständnissen, Konflikten und sogar zu emotionalen Verletzungen führen.

In diesem Artikel werden wir diskutieren, warum eine klare Kommunikation in Familien so wichtig ist und wie man sie verbessern kann.

Gewaltfreie Kommunikation in Familien ist so wichtig.

Eine klare Kommunikation hilft Familienmitgliedern, sich besser zu verstehen und ihre Bedürfnisse und Wünsche auszudrücken.

Wenn Familienmitglieder nicht miteinander kommunizieren oder wenn ihre Kommunikation undeutlich oder ungenau ist, kann dies zu Missverständnissen und Frustration führen.

Missverständnisse können schnell eskalieren und zu Konflikten führen, die die Beziehungen innerhalb der Familie belasten können.

Eine klare und offene, gewaltfreie Kommunikation fördert dagegen das gegenseitige Verständnis und Vertrauen und stärkt die Bindung zwischen den Familienmitgliedern.

Beispiele zu unklarer und klarer Kommunikation

Klare Kommunikation

Sprichst du mit deinen Geschwistern klar über deine Gefühle, kannst du ihnen besser erklären, was du brauchst oder was dich stört.

Sagst du zum Beispiel:  „Ich fühle mich traurig, wenn du meine Sachen ohne meine Erlaubnis benutzt“, kann dein Bruder oder deine Schwester verstehen, wie du dich fühlst und versuchen, das nächste Mal um Erlaubnis zu fragen.

Eine klare Kommunikation wie diese kann dazu beitragen, dass du und deine Geschwister euch besser verstehen und Konflikte vermeiden.

Das Gleiche gilt auch in der Unterhaltung mit deinen Eltern.

Unklare Kommunikation

Sagst du deinen Eltern nicht, dass du heute später nach Hause kommen wirst, werden sie sich Sorgen machen oder verärgert sein, wenn du nicht pünktlich bist.

Versuchen sie dich am Smartphone zu erreichen und du antwortest nicht, können sie denken, dass dir etwas passiert ist.

Kommst du dann nach Hause und erklärst,  dass du länger bei deinen Freunden geblieben bist, ohne ihnen vorher Bescheid zu geben, können sie enttäuscht oder wütend sein. Ärger ist hier vorprogrammiert.

Eine unklare oder ungenaue Kommunikation wie diese kann zu Missverständnissen und Konflikten führen.

Eine klare Sprache braucht keine gewaltigen Worte

5 Tipps zur Verbesserung von Gesprächen

Die gewaltfreie Kommunikation hilft Familienmitgliedern, sich besser zu verstehen und ihre Bedürfnisse und Wünsche auszudrücken. Wenn Familienmitglieder nicht miteinander reden oder wenn ihre Ausdrucksweise undeutlich oder ungenau ist, kann dies zu Missverständnissen und Frustration führen. Dadurch entstehen Konflikte, die die Beziehungen innerhalb der Familie belasten können.

Eine klare und offene Sprache fördert dagegen das gegenseitige Verständnis und Vertrauen und stärkt die Bindung zwischen allen Familienmitgliedern.

Haltung in der Kommunikation hat mit Respekt zu tun

Hier sind einige Tipps, die Familienmitglieder berücksichtigen können:

  1. Schaffet eine offene und respektvolle Kommunikationsumgebung: Familienmitglieder werden ermutigen, offen und ehrlich miteinander zu sprechen, ohne Angst vor Kritik oder Ablehnung zu haben.

  2. Achtet auf eure Körpersprache: Die Körpersprache ist ein wichtiger Teil der Kommunikation. Familienmitglieder sollten darauf achten, was sie mit ihrer Körpersprache ausdrücken und wie ihre Gesten und Mimik von anderen wahrgenommen werden. (Rollende Augen sind oft hinderlich)

  3. Zuhören: Zuhören und Hinhören sind genauso wichtig wie das Sprechen. Familienmitglieder sollten sich Zeit nehmen, um zuzuhören und sich auf das Gesagte zu konzentrieren, um sicherzustellen, dass sie die Bedürfnisse und Wünsche des anderen verstehen.

  4. Kläre  Missverständnisse sofort auf: Wenn es zu Missverständnissen kommt, sollten Familienmitglieder sich bemühen, sie zu klären, um Konflikte zu vermeiden.

  5. Gebt gegenseitig Feedback: Familienmitglieder sollten sich gegenseitig Feedback geben, um die Kommunikation zu verbessern und die Beziehungen zu stärken. Das Feedback sollte jedoch respektvoll und konstruktiv sein.

Unterscheide jedoch Respekt von Angst

neben einer klaren Kommunikation gibt es noch eine weitere wichtige Haltung, die dir helfen kann, die Regeln deiner Familie und der Gesellschaft besser zu verstehen. Diese Haltung ist die des Respekts.

Respekt bedeutet, dass du anderen Menschen mit Freundlichkeit und Höflichkeit begegnest und ihre Meinungen und Bedürfnisse respektierst. Das bedeutet nicht, dass du immer mit allem einverstanden sein musst, aber du solltest anderen Menschen immer mit Würde und Achtung begegnen.

In deiner Familie kannst du zeigen, dass du Respekt hast, indem du auf deine Eltern und Geschwister hörst, ihre Meinungen anhörst und sie höflich behandelst. Du kannst auch helfen, indem du im Haushalt mithilfst und Verantwortung übernimmst.

In der Gesellschaft kannst du zeigen, dass du Respekt hast, indem du die Regeln und Gesetze befolgst und anderen Menschen mit Freundlichkeit und Respekt begegnest. Wenn du zum Beispiel in der Schule bist, solltest du deinen Lehrern und Mitschülern mit Respekt begegnen und ihre Meinungen und Bedürfnisse respektieren.

Respekt zu haben ist eine wichtige Eigenschaft, die dir helfen kann, ein glückliches und erfolgreiches Leben zu führen. Wenn du anderen Menschen mit Respekt begegnest, wirst du auch von anderen respektiert werden.

Respekt und Angst sind zwei verschiedene Gefühle, die oft miteinander verwechselt werden. Obwohl sie sich manchmal ähnlich anfühlen können, gibt es klare Unterschiede zwischen ihnen.

Respekt bedeutet, dass man anderen Menschen mit Würde und Achtung begegnet. Respekt ist eine positive Eigenschaft, die auf Anerkennung, Wertschätzung und Höflichkeit basiert. Respektvolles Verhalten zeigt, dass man andere Menschen schätzt und respektiert, unabhängig von ihrer Position oder Stellung.

Angst hingegen ist ein unangenehmes Gefühl, das aus Unsicherheit oder Gefahr entsteht. Angst kann durch Bedrohungen oder Bedenken ausgelöst werden und kann dazu führen, dass man sich zurückzieht oder sich unsicher fühlt.

Der Hauptunterschied zwischen Respekt und Angst besteht darin, dass Respekt eine positive und freiwillige Haltung gegenüber anderen Menschen ist, während Angst ein negatives und oft unfreiwilliges Gefühl ist. Respekt führt zu positiven Beziehungen und kann helfen, Konflikte zu vermeiden, während Angst zu Unsicherheit und Konflikten führen kann.

Ein Beispiel, um den Unterschied zwischen Respekt und Angst zu verdeutlichen, wäre, wenn du deinen Lehrer respektierst, indem du seine Meinung und Anweisungen schätzt und befolgst, während du dich aber nicht vor ihm fürchtest oder unsicher fühlst. Respekt bedeutet nicht, dass du immer mit allem einverstanden sein musst, aber es bedeutet, dass du anderen Menschen mit Würde und Achtung begegnest.

Insgesamt ist Respekt ein positiver und wichtiger Wert, der dazu beitragen kann, dass Beziehungen aufgebaut und aufrechterhalten werden, während Angst ein negatives Gefühl ist, das oft dazu führt, dass Menschen sich zurückziehen und unsicher fühlen.

 

Sollte es dennoch zu einer Situation kommen, in der professionelle und schnelle anonyme Hilfe gebraucht wird, wirst du hier sicher fündig. 

3 Tipps, wie...

eine gute Familienkommunikation gelingt.

Tipp 1

➡️ Aktives Zuhören: 

Eltern sollten sich Zeit nehmen, um ihren Kindern aktiv zuzuhören, wenn sie sprechen.

Dazu gehört, Augenkontakt zu halten, aufmerksam zu sein und auf die Bedürfnisse und Wünsche des Kindes einzugehen.

Kinder sollten auch angehalten werden, ihre Gedanken und Gefühle klar und deutlich auszudrücken, damit Eltern besser verstehen können, was sie brauchen.

Tipp 2

➡️ Konstruktives Feedback:

Wenn es Konflikte oder Probleme gibt, sollten Eltern und Kinder lernen, konstruktives Feedback zu geben und zu empfangen.

Das bedeutet, Feedback auf eine positive und wertschätzende Weise zu geben und sich auf Lösungen zu konzentrieren, anstatt auf Schuldzuweisungen oder Vorwürfe.

Eltern sollten auch offen sein für das Feedback ihrer Kinder und bereit sein, Änderungen vorzunehmen, um ihre Beziehung zu verbessern.

Tipp 3

➡️Regelmäßige Gespräche:

Regelmäßige Gespräche und Check-ins können dazu beitragen, dass Eltern und Kinder eine offene und ehrliche Beziehung aufbauen.

Eltern sollten sich Zeit nehmen, um mit ihren Kindern zu sprechen, ihre Fortschritte zu loben und ihnen Feedback zu geben.

Kinder sollten auch ermutigt werden, ihre Gedanken und Gefühle zu teilen, damit Eltern besser verstehen können, was in ihrem Leben vor sich geht.

Indem Eltern und Kinder aktiv zuhören, konstruktives Feedback geben und regelmäßig miteinander sprechen, können sie eine klare und wertschätzende Kommunikation aufbauen, die ihre Beziehung stärkt und verbessert.

Brauchst du hierbei Unterstützung, dann wende dich gerne in einem Impulsgespräch an mich.

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