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Vertrauen ist wichtig in Familien

Vertrauen ist wichtig in Familien

Anna Felizitas

Anna Felizitas

Vertrauen ist wichtig

für Familie und Freundschaft

Vertrauen ist wichtig in der Familie und bei Freunden.

Du hast dich getraut, anderen zu vertrauen und wurdest enttäuscht?

Das ist dir bestimmt schon passiert. Was genau braucht es, um zu vertrauen?

Um jemanden oder dir selber zu vertrauen, braucht es die Liebe, viel Herz und Mut. Das Wichtigste dabei ist, dir selber zu vertrauen. Das Selbst-Vertrauen ist die Voraussetzung, anderen Vertrauen zu schenken. Ist dein eigenes Selbst-Vertrauen gestört, kannst du nur selten vertrauen. 

Die Silbe TRAUEN hat mit Mut zu tun. Damit du dir vertraust, braucht es deinen Mut. Das wird deutlich, wenn du deinem Partner bei der Trau-ung Ja sagst.

Besonders innerhalb von zwischenmenschlichen Beziehungen, wie dem Familienverbund, der Partnerschaft und bei Freundschaften ist es wichtig.

Den Mut anderen zu VER-TRAUEN, bedeutet auch, dir selbst zu ver-trauen.

Wie Vertrauen entsteht

Die Prägezeit von Vertrauen beim Kind

Die Psychologie spricht häufig vom Ur-Vertrauen. Dieses bauen Kinder im ersten Lebensjahr auf.

In dieser Zeit, wo das Kind vollständig auf die Eltern angewiesen ist, prägen sich seine Vorstellungen von Geborgenheit, Vertrauen und Wohlbefinden.

Finden in dieser Zeit massive Störungen statt, ist das Ur-Vertrauen des Kindes erschüttert und erfordert eine große Anstrengung des Kindes (egal in welchem Alter, manchmal erst als Erwachsener) dieses erneut herzustellen.

Bedingt durch negative Erlebnisse und ähnliche Prägungen, sind viele Erwachsene heutzutage nicht in der Lage sich und andere bedingungslos zu vertrauen. Dieses Misstrauen geht häufig mit Erfahrungen aus den Prägejahren von 0 bis 6 Jahren (1. Jahrsiebt) einher. Die Entwicklungsphasen des Kindes findest du hier. 

Störungen im Vertrauen

Dein Misstrauen ist oft nur ein Gedankenkonstrukt.

Leider missbrauchen wir das Vertrauen zu uns und unseren Mitmenschen häufig. Sei es in einer (Not)-Lüge oder wir reden uns eine Sache schön. Allgemein gilt die Not-Lüge als gesellschaftsfähig. Werden wir häufig beim Lügen oder Verschleiern der Wahrheit erwischt, sind das Vertrauen in uns immens gestört. Das Gleiche gilt für uns, wenn wir eine Person unseres Vertrauens bei Unwahrheiten entdecken. 

Zweifel werden in unseren Gedanken laut und wir neigen dazu alles und jeden zu kontrollieren. Nimmt das Kontrollieren überhand, ist es nicht so einfach, wieder Vertrauen zu erlagen. Es kann sogar krankhafte Züge annehmen. Zum Beispiel in einer krankhaften Eifersucht.

Dies führt dann dazu, Handy Chats zu kontrollieren, Briefe in Jackentaschen zu suchen, nur um ein Indiz zu finden, dass unsere Zweifel bestätigt. 

Hierzu gehört auch das vermeintliche Suchen nach irgendwas im Kinderzimmer. Diese zu durchstöbern, um etwas von deinem Kind heimlich zu erfahren. Bedenke bitte bei diesen Aktionen, dass jeder von uns gerne kleine Geheimnisse hat. Auch DU!

Diese Handlungen zeugen nicht von Vertrauen, sondern von Misstrauen. Oft ist dieses Misstrauen jedoch gegen uns selbst gerichtet. Geboren aus der eigenen Unsicherheit und getrieben von Verlust – Ängsten.

Hast du durch solche Handlungen einmal das Vertrauen deiner Lieben verloren, ist es schwer, es wiederzuerlangen. Suche hier das offene Gespräch. So kannst du deine Sorgen und Ängste kundtun und wirst Verständnis ernten.

Mein Vertrauen

Im Zimmer meiner jüngsten Tochter, fiel mir auf, dass ein Regalfach schmaler war als die anderen. Aus der Rückwand löste sich ein Brett. Dahinter fand ich ihr Tagebuch. 

Es war für mich eine große Versuchung, es herauszunehmen und darin zu stöbern. Zumal meine Jüngste ein sehr introvertiertes Kind war, was vieles mit sich selber ausmachte.

Ich erinnerte mich, dass meine Mutter mich ständig kontrollierte. 

So tat ich das Tagebuch ungeöffnet in sein Versteck. Ich freute mich innerlich zum einen, der Versuchung widerstanden zu haben. Zum Anderen, dass mein Kind ein Werkzeug hatte, um seine Geheimnisse zu teilen.

Ich war stolz auf mich, das Vertrauen meines Kindes nicht missbraucht zu haben.

Dein Vertrauen

Hast du dir mal darüber Gedanken gemacht, dass gerade ein Vertrauensbruch oder eine Lüge den befürchteten Verlust herbeiführen kann?

Dem Partner, dem vor lauter Eifersucht immer wieder eine Affäre angedichtet wird, geht sicher irgendwann fremd (sich selbst erfüllende Prophezeiung).

Überlege einmal, wie es wäre, wenn eine vertraute Person dein Handy, Tagebuch oder deine Briefe lesen würde. Du wärst sicher zutiefst enttäuscht und verletzt.

Das Misstrauen, das dir dabei entgegengebracht wird, reißt eine tiefe Wunde in dein Selbst-Bewusstsein und dein Selbst-Wertgefühl.

Besser ist immer, ein Gespräch zu suchen und dies wertneutral zu führen. In der Ich-Botschaft und ohne Vorwürfe.

Die gute Botschaft ist,

jeder von uns ist in der Lage, diese Erfahrungen und Erlebnisse neu zu betrachten und neue Gedanken-Muster zu formen.

Wie? Indem wir unser Mindset (Gedanken-Muster) beobachten, uns selber über-prüfen, welche Gedanken wir uns täglich erzählen und die aufgespürten Negativ-Gedanken umformen.

Du hast die Möglichkeit, hier ein kostenfreies Impuls-Gespräch zu buchen und wir überlegen, wie ich dich am besten unterstütze.

Ganz bequem per Zoom-Call in deiner Wohlfühlzone von deinem Zuhause aus.

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