Eine Frau spaziert mit ihrem Haustier im Park.

Welches Haustier passt zu uns?

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Anna Felizitas

Irgendwann ist ein Haustier in jeder Familie Thema. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich der Nachwuchs einen Hamster, einen Vogel oder einen Hund wünscht. Beliebt sind auch Kaninchen und Katzen. 

 

Doch wer kümmert sich um das Tier? Bis zum Alter von ca. 10 Jahren bleibt es in der Verantwortung der Erwachsenen. Erst dann ist ein Kind in der Lage, die Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen. Darüber sollten sich alle in der Familie klar sein, bevor ein Tier angeschafft wird. 

Welches Haustier kommt zu uns?

Die Qual der Wahl

Nun kommt die Frage natürlich: Welches Tier passt zu uns? Jedes Haustier hat eigenen Bedürfnisse und Ansprüche.

Hier ein paar Überlegungen, die gemeinsam mit der Familie überlegt sein wollen:

❓Wie viel Platz ist vorhanden?

❓Wie hoch darf der Anschaffungspreis des Tieres sein?

❓Welche Folgekosten kommen auf uns zu?

❓Wie lange ist die durchschnittliche Lebensdauer des Tieres? (bei Hamstern sind es gerade mal 2 Jahre)

❓Wer versorgt das Tier im Urlaub – oder kann es mitgenommen werden?

Fragen über Fragen, die sich aus einem solchen Wunsch ergeben

Rassetier oder doch vom Bauernhof?

Eine wichtige Entscheidung

Die Überlegung, ob und welches Tier in die Familie kommt, geht natürlich auch mit der Überlegung einher, ob es ein Rassetier oder aus einer Hobbyzucht bzw. Bauernhof geholt werden soll.

Ich mache es mal am Beispiel eines Hundes:

Will ich mit dem Hund sportlich arbeiten und Wettkämpfe bestreiten, komme ich an einem Rassetier mit Stammbaum nicht vorbei. Ist der Hund ein reines Familienmitglied, dann darf es natürlich auch ein Mischling oder ein Hund ohne Papiere sein. Der Unterschied zwischen einem Tier aus einer anerkannten Zucht mit Papieren und ohne liegt ganz klar im Preis. Eine Garantie, dass ein Tier aus einer anerkannten Zucht gesünder ist, gibt es nicht.

Hunde, Katzen und Co.

Eine wichtige Entscheidung

Insgesamt lebten im Jahr 2022 15,2 Millionen Katzen in 24 Prozent der Haushalte. In 43 Prozent aller katzenhaltenden Haushalte waren sogar zwei oder mehr Stubentiger zu Hause. An zweiter Stelle folgten 10,6 Millionen Hunde in 21 Prozent der Haushalte, davon 44 Prozent Mischlinge. (Quelle: Google)

Das Haustier Nr. 1 in Deutschland ist die Katze. Wobei hier zu bedenken ist, dass Katzen ans Haus gebundene Tiere sind. Im Gegensatz zu Hunden, die sich an Menschen binden. Es heißt nicht umsonst im Volksmund: Hunde haben Herrchen – Katzen haben Personal 😆.

Kleintiere wie Hamster, Meerschweinchen und Hasen können zwar handzahm werden, binden sich jedoch nicht direkt an den Menschen. Außerdem ist zu bedenken, dass Hamster nachtaktive Tiere sind, denen es in der Nacht gefällt durch den Käfig zu stromern und zu spielen. Dies geht nicht immer geräuscharm zu.

Jedes Haustier ist ein Familienmitglied

Für die die ganze Familie die Verantwortung trägt

Auch wenn sich das etwas übertrieben liest und vielleicht auch ein wenig abschreckt, ist ein Tier ein wertvolles Mitglied der Familie für Kinder. 

Unsere Kinder sind mit drei Schäferhunden aufgewachsen und hatten so immer einen “Ansprechpartner” für die kleinen und großen Sorgen der Kindheit. Je älter sie wurden, desto mehr Aufgaben haben sie auch im Zusammenleben mit den Hunden übernommen. Die Hauptverantwortung blieb jedoch immer bei uns Eltern. 

Zum Thema Familienhund habe ich vor kurzem ein Interview mit dem Hundetrainer Christian Sohn aufgenommen. Hier sind viele Tipps und Fragen beantwortet worden. Wenn du noch keine Zeit hattest es dir anzuschauen und der Wunsch nach einem Tier im Raum steht, lege ich dir das Video ans Herz. 

Egal ob ihr euch für oder gegen eine Fellnase entscheidet. Die Entscheidung obliegt immer dem Familienrat und die Verantwortung bleibt bei den Eltern.

Dein Haustier begleitet dich nur eine gewisse Zeit

Der Umgang mit Tod und Trauer

Je kleiner ein Haustier ist, desto geringer ist die Lebenserwartung.

Kein Lebewesen auf dieser Welt lebt ewig. Daher ist es wichtig, mit den Kindern über den Tod zu sprechen. Trauer zuzulassen und nicht sofort ein verstorbenes Tier gegen ein neues zu ersetzen. Kinder wie Erwachsene brauchen Zeit, trauern zu können.

Tod und Trauer sind nach wie vor Tabuthemen in vielen Familien. Lies hierzu auch den entsprechenden Artikel.

Wichtig ist auch den Kindern klar zu machen, dass jedes Tier seinen eigenen Charakter und Eigenschaften hat. Selbst wenn es von derselben Rasse ist. Wie bei uns Menschen ist jedes Tier ein Individuum.

Fazit

Es sollte gut überlegt sein, ein Tier in die häusliche Gemeinschaft aufzunehmen. Vieles spricht dafür einiges dagegen.

Brauchst du hierbei Unterstützung, bin ich gerne für dich da. Ich selber lebe seit über 20 Jahren mit Hunden zusammen. Meine Kinder sind mit ihnen groß geworden. 

Bei speziellen Fragen habe ich Experten in meinem Netzwerk, die gerne weiterhelfen.

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