Zeitmanagement für berufstätige Eltern

5 Strategien für ein effektives Zeitmanagement als berufstätige Eltern

Anna Felizitas

Anna Felizitas

Zeitmanagement als berufstätige Eltern

Arbeits- und Familienleben in Balance: 

Als berufstätige Mutter ist die Balance zwischen Arbeit und Familie oft eine Herausforderung.

Es gibt Tage, an denen es scheint, als würdest du jonglieren – zwischen Meetings, Kinderbetreuung, Hausarbeit und persönlicher Zeit für dich selbst.

Doch mit den richtigen Strategien ist es möglich, eine effektive Arbeits-Familien-Balance zu finden.

Hier sind fünf praktische Ansätze, die dir dabei helfen können:

1. Prioritäten setzen und delegieren

Geh auf Spurensuche!

Identifiziere die wichtigsten Aufgaben sowohl in der Arbeit als auch zu Hause. Setze klare Prioritäten und sei bereit, Aufgaben zu delegieren, sei es an Kollegen im Büro oder an Familienmitglieder zu Hause.

Delegieren hilft nicht nur dabei, effizienter zu arbeiten, sondern ermöglicht auch, mehr Zeit für die Familie zu haben.

Ich weiß, es ist manchmal schwierig, seine Lieben für die Care-Arbeiten zu Hause zu begeistern. Mach ihnen klar, dass eine Familie immer gemeinsam für das Wohl aller zuständig ist.

Auch die Kleinsten können schon die ein oder andere Aufgabe erledigen.

So beziehst du sie von Anfang an mit in das Familienleben ein.

Als Paar solltet ihr eure Aufgaben nach euren Stärken aufteilen.

2. Zeitblöcke für Arbeit und Familie festlegen

Zeitmanagement in der Familie - weniger Stress für alle!

Schaffe klare Zeitblöcke für Arbeit und Familie. Spürt gemeinsam eure Zeitfresser auf. Schaut genau hin, welche rauben dir deine Zeit und welche Kraftreserven bringen. 

Reserviere bestimmte Stunden am Tag für fokussierte Arbeit, und halte diese Zeit so gut wie möglich frei von Ablenkungen. Ebenso wichtig ist es, festgelegte Familienzeiten zu haben, in denen du voll und ganz für deine Kinder da bist, sei es beim Spielen, Hausaufgaben machen oder gemeinsam Abendessen.

So strukturiert kann sich jeder darauf verlassen, nicht zu kurz zu kommen. Ich habe bei meinen drei Kindern zum Beispiel für jedes Kind einmal im Monat einen Mutter-Kind-Tag eingeführt, an dem ich nur für dieses eine Kind da war.

So haben wir Shoppingtage für die Mädels und einen besonderen Tag für den Sohn eingeplant. Das hat geholfen, Eifersüchteleien klein zu halten.

3. Nutze Technologien zur Organisation

Hier sollten alle die gleichen nutzen!

Es gibt zahlreiche Apps und Tools, die dir beim Zeitmanagement helfen können. Kalender-Apps ermöglichen es, Termine für Arbeit und Kinderaktivitäten zu koordinieren.

To-do-Listen und Erinnerungen halten dich organisiert und unterstützen dabei, den Überblick über alle Aufgaben zu behalten.

So können in einer wöchentlichen Familienzusammenkunft Termine für die Woche besprochen werden und Aufgaben den einzelnen Familienmitgliedern zugeordnet werden.

Diese vielleicht farblich gekennzeichneten Apps erleichtern den Überblick sowohl in Apps (Voraussetzung ist, dass alle auf die gleiche App zugreifen können) als auch in einem haptischen Familien-Kalender, der für alle sichtbar aufgehängt wird. 

4. Schaffe Routinen und Flexibilität

Gute Planung bringt dir freie Zeiten

Routinen sind hilfreich, um den Tag zu strukturieren, aber auch flexibel zu bleiben. Es ist wichtig, sich anzupassen, wenn sich unerwartete Ereignisse ergeben. Eine ausgewogene Balance zwischen Struktur und Flexibilität ermöglicht es dir, Herausforderungen des Alltags besser zu bewältigen.

Plane also tägliche Pufferzeiten ein, damit du auch  für  unvorhergesehenes Zeit und Raum findest, ohne dass du  in Stress geraten wirst.

Das ist natürlich kein Garant dafür, dass es dennoch einmal turbulente Zeiten geben wird. Diese sind aber sicher eher selten als die Regel, wenn durch Routinen und Pufferzeiten eine gute Balance ist. 

5. Selbstfürsorge nicht vernachlässigen

Geht es dir gut - geht es deiner Familie gut!

Als berufstätige Mutter neigt man oft dazu, sich selbst hinten anzustellen. Aber Selbstfürsorge ist essentiell für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden.

Nimm dir bewusst Zeit für dich selbst, sei es durch Sport, Lesen oder einfach nur entspannende Momente.

Eine ausgeglichene Mutter ist besser in der Lage, sich um ihre Familie und Arbeit zu kümmern.

Nutze dafür in deinem Kalender täglich eine Zeit, in der du den Termin “ME-Time” eintragen kannst.

Dieser Termin ist genauso ernst zu nehmen wie jeder Geschäfts- oder Arzttermin.

So kannst du Kraft schöpfen für die Anforderungen deines Alltages. 

Fazit

Familien sind kleine Unternehmen

Die Herausforderung, Beruf und Familie zu vereinen, ist real. Es wird Tage geben, an denen du “verzweifeln” möchtest – wo nichts klappt. 

Doch mit den richtigen Strategien und einer klugen Zeitplanung ist es möglich, eine effektive Arbeits-Familien-Balance zu erreichen.

Prioritäten setzen, klare Zeitblöcke schaffen, Technologie nutzen, flexible Routinen einführen und Selbstfürsorge praktizieren – diese fünf Ansätze können dir helfen, den Spagat zwischen deinem Berufsleben und der Familie zu meistern.

Indem du deine Zeit effektiv verwaltest, schaffst du Raum für das, was wirklich zählt: kostbare Momente mit deiner Familie und die Erfüllung deiner beruflichen Ziele.

Mit der Zeit wird es immer einfacher, sich an die gesetzten Routinen und Ziele zu halten – versprochen!

Interessante Links

Hier findest du weitere Inspiration und Information

Chip: Die besten Familien-Planer-Apps

BGB zu „Kinder helfen im Haushalt“: § 1619 BGB

Amazon Literatur Auswahl: Familien-Zeitmanagement

 

Häufige Fragen zum Familien Zeitmanagement

Ab welchem Alter können Kinder im Haushalt mithelfen?

Gerade kleine Kinder ab ca. 3 Jahren helfen gerne beim Aufräumen mit. 

Hier kann dem Kind schon gezeigt werden, wie es Löffel in die Besteckschublade einräumen kann oder wo die Aufbewahrungsbehälter in der Küche hinkommen. 

Beim täglichen wegräumen der Spielzeuge kann es genauso aktiv mithelfen, wie auch bei Tischdecken. 

Wie motiviere ich meinen Teenager?

Ab ca. dem 13. Lebensjahr ist dein Kind voll in der Pubertät. 

Hier ist die Zeit der Rebellion und der Widerstände gegenüber den Eltern. Es scheint, dass alles gelernte weg ist. 

Doch auch in dieser Zeit ist dein Teenager verpflichtet dir im Haushalt zur Hand zu gehen. Es hat sich dabei bewährt, innerhalb der „Familien-Konferenz“ die Aufgaben festzulegen und diese dann auch zu kontrollieren. 

Gib deinem Teenager die volle Verantwortung für diese Aufgaben und lege fest, welche Konsequenzen bei Nichterfüllung zu erwarten sind. 

Sieh das Ganze als Vorbereitung auf die Ausbildungszeit. Auch hier wird es Konsequenzen geben, wenn Aufgaben nicht erfüllt werden. 

Eheleute als Partner auch in der Hausarbeit!

Noch ist in vielen Familien die Mutter für die Care-Arbeit zuständig. Hier ist ein Wandel zur Geleichberechtigung zu merken. 

Eltern sind heute häufig beide berufstätig. So ist es umso wichtiger, dass auch die Hausarbeit nach den eigenen Stärken aufgeteilt wird. 

Wichtig ist hier Toleranz zu üben, sollte eine Aufgabe nicht so perfekt erledigt worden sein wie gewünscht. Ein Gespräch dazu ist hilfreich. 

Werden die Aufgaben verteilt und gemeinsam geleistet, ist mehr Freizeit für gemeinsame Unternehmungen innerhalb der Familie. Das ist modernes Zeitmanagement im Familienverbund!

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